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Zitiert
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Wir müssen die politische
Auseinandersetzung mit
Rechtsextremismus und
Antisemiten suchen,
und wir müssen sie
offensiv führen,
und wir werden das auch tun.
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Bundespräsident a.D. Horst Köhler
(2.2.2005 in der Knesset in Jerusalem)
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Projektstelle gegen Rechtsextremismus
Seit dem 1. Februar 2007 wurde die erste bayerische Projektstelle gegen Rechtsextremismus eingerichtet und mit Frau Dr. Simone Richter besetzt.
Getragen wird diese Stelle vom „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“, der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, der Stadt Wunsiedel und dem Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Alexandersbad. Die Partnerinstitutionen aus zentralen Bereichen des politischen, kulturellen, kirchlichen und wirtschaftlichen Lebens wie aus dem Bildungs- und Erziehungssektor reagieren damit auf zunehmend rechtsextremistische Tendenzen in unserer Gesellschaft und auf die zurückgehende Sensibilisierung gegenüber der vom Neonazismus ausgehenden Gefährdung des Rechtsstaates.
Eingerichtet wurde die Projektstelle im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum in Bad Alexandersbad, einem Nachbarort von Wunsiedel. Die oberfränkische Kleinstadt Wunsiedel hat in den vergangenen Jahren eine vorbildliche Wandlung durchgemacht: vom Wallfahrtsort der Neonazis (die hier ihrem „Idol und Märtyer“ Rudolf Heß huldigten) hin zum positiven Synonym für Zivilcourage und demokratische Wehrhaftigkeit.
Aufgabenbereiche der Projektstelle:
- bayernweite Vernetzung von Aktivitäten gegen Rechtsextremismus für Menschen aller Herkunft und Altersgruppen
- Vermittlung demokratischer Grundprinzipien und Wertmaßstäbe zum Schutz, zur Weiterentwicklung und zur Bejahung der demokratischen Staatform
- Auseinandersetzung mit historischem und modernem Nationalsozialismus, Rechtsradikalismus, Rassismus, Demokratiefeindlichkeit, Intoleranz, Terrorismus, Antisemitismus, Neonazismus, Faschismus
- Hilfestellung bei der Etablierung einer Erinnerungskultur
- organisierter Erfahrungsaustausch von Kommunen, Initiativen, Trägern
- Bereitstellung eines Maßnahmenkatalogs für Aktionen wie Zeitzeugengespräche, Wettbewerbe, Theaterprojekte, Filme, Sportveranstaltungen, Konzerte, Feste, Gipfel
- Kontakte zu Fachleuten für Expertengespräche und Fachberatungen
- Ideengebung für Projekte, Kooperationspartner, Patenschaften, Freizeitangebote
- professionelle Unterstützung von Jugend- und Bürgerinitiativen
- Beratungsfunktion für Schulen, Multiplikatoren, Gemeinden, Einzelpersonen
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Einrichtungen, Institutionen und Projektgruppen
- Koordination politischer Aufklärungs- und Begleitprogramme
- Organisation von Workshops/Weiterqualifikation für Multiplikatoren
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